Der Unterschied in einem Satz
Ein statischer QR-Code enthält deinen Link oder Text direkt. Ein dynamischer QR-Code enthält einen Kurzlink zum Server des QR-Anbieters, der die Person dann zu deiner Seite weiterleitet.
Wofür dynamische Codes gut sind
- Ziel nachträglich ändern, weil sich nur die Weiterleitung auf dem Server des Anbieters ändert.
- Scan-Statistiken: Der Anbieter zählt jeden Scan, der über seinen Server läuft.
Wo ist der Haken?
- Sie hängen vom Anbieter ab. Endet eine Testphase, wird das Abo gekündigt oder schließt die Firma, funktionieren alle gedruckten Codes nicht mehr oder zeigen Werbung oder eine Bezahlseite statt deiner Inhalte.
- Abos summieren sich. Die Weiterleitung ist der Dienst, für den du Monat für Monat bezahlst – so lange, wie die Codes im Umlauf sind.
- Datenschutz. Jeder Scan deiner Kundschaft läuft über einen Dritten.
- Ein zusätzlicher Umweg. Jeder Scan macht einen kleinen Umweg, und ist der Server des Anbieters langsam oder ausgefallen, gilt das auch für deinen Code.
Viele „kostenlose QR-Code-Generatoren“ erstellen standardmäßig dynamische Codes und erwähnen die Zeitbegrenzung nur im Kleingedruckten. Deshalb suchen Leute Monate nach dem Drucken ihrer Speisekarten oder Flyer nach „QR-Code funktioniert nicht mehr“.
Statische Codes laufen nie ab
Ein statischer Code funktioniert, solange sein Inhalt gültig ist. Ein WLAN-Code funktioniert, bis du das Passwort änderst; ein Link, solange die Webseite existiert. Es gibt kein Konto und nichts zu verlängern. Alle Codes von HandyQRCode sind statisch.
Änderbare Codes ohne Abo
Die wichtigsten Vorteile eines dynamischen Codes bekommst du auch selbst:
- Lass den Code auf eine Adresse zeigen, die dir gehört, zum Beispiel
deinladen.de/speisekartestatt auf den langen Link eines PDFs. - Ändere bei Bedarf, was dahinter liegt: Aktualisiere die Seite oder richte von dieser Adresse aus eine Weiterleitung dorthin ein, wo der Inhalt jetzt liegt. Die meisten Website-Baukästen und Domain-Anbieter können das.
- Zähle Scans mit UTM-Parametern (in den Generator-Optionen unter „Link-Tracking“); die Ergebnisse siehst du in deiner eigenen Webanalyse.
Der Code funktioniert, solange dir die Domain gehört, und kein Dritter kann ihn abschalten.
Vor dem Drucken prüfen
- Scanne deinen Code und sieh dir die angezeigte Adresse an. Es sollte deine eigene Website oder genau der Inhalt sein, den du eingegeben hast.
- Gehört die Adresse einem QR-Anbieter, lies dessen Bedingungen.
- Bewahre die Originaldateien (SVG oder PNG) auf, damit du später genau denselben Code nachdrucken kannst.
Siehe auch Sicherheit von QR-Codes: wie du Codes erstellst, denen deine Kundschaft vertraut.