QR-Codes für Restaurants und Cafés

Ein praktischer Ratgeber für Speisekarte, WLAN, Bewertungen und Tischservice: was auf den Tisch gehört und was du vermeiden solltest.

Die fünf Codes, die die meisten Restaurants brauchen

  1. Speisekarte: ein Link zu deiner Online-Speisekarte. Erstelle einen Code für alle Tische – oder einen pro Tisch, wenn du wissen möchtest, wo die Gäste sitzen (siehe unten). Link-QR-Code erstellen
  2. WLAN: Gäste verbinden sich, ohne das Personal zu fragen. Nutze ein separates Gästenetz. WLAN-QR-Code
  3. Bewertungen: dein Google-Bewertungslink an der Kasse, auf dem Kassenbon oder in der Rechnungsmappe. Frag zufriedene Gäste persönlich; der Code macht das Bewerten nur bequemer. Link-QR-Code
  4. Reservierungen: an der Tür, auf Verpackungen zum Mitnehmen und auf Visitenkarten – öffnet einen WhatsApp-Chat mit vorbereiteter Nachricht. WhatsApp-QR-Code
  5. Anfahrt: auf Flyern und der Website – öffnet deinen Standort in der Karten-App. Standort-QR-Code

Codes pro Tisch in fünf Minuten

Wenn jeder Tisch seinen eigenen Code hat, siehst du in deiner Webanalyse – ganz ohne App –, an welchen Tischen die Speisekarte aufgerufen wird:

  1. Leg eine Tabelle mit einer Zeile pro Tisch an: den Link (zum Beispiel deinen Speisekarten-Link mit ?tisch=4 am Ende) und die Beschreibung „Tisch 4“.
  2. Zieh sie in den Generator für viele Codes. Die Tischnummer wird unter jeden Code gedruckt.
  3. Druck die Codes auf Etikettenbögen und klebe sie auf die Tischaufsteller.

Für eine Funktion „Bedienung rufen“ nutzt du den SMS-QR-Code mit der Nachricht „Tisch 4 braucht Hilfe“ für jeden Tisch.

Gestaltungstipps

  • Sag, was der Code tut: „Speisekarte“, „Gratis-WLAN“, „Bewerte uns“.
  • Setze dein Logo in die Mitte des Codes (Generator-Optionen → Logo in der Mitte), damit er zu deinem Restaurant passt.
  • Laminiere die Tischcodes oder verwende wasserfeste Aufkleber. Tische werden mehrmals am Tag abgewischt.
  • Teste jeden Code mit einem iPhone und einem Android-Handy, bevor du eine größere Menge druckst.

Was du vermeiden solltest

  • Ablaufende Codes von „kostenlosen“ Websites: Manche QR-Dienste erstellen Codes, die nach einer Testphase nicht mehr funktionieren, wenn du nicht bezahlst. Die Codes von dieser Website enthalten den Link direkt und laufen nie ab.
  • Riesige PDF-Dateien: Gäste mit mobilen Daten warten nicht lange. Halte die Speisekarte schlank oder nutze eine Webseite.
  • Die Adresse der Speisekarte ändern: Behalte denselben Link und ändere nur den Inhalt dahinter, dann funktionieren gedruckte Codes weiter.

Mehr Inspiration: 50 Ideen für QR-Codes.

Warum laufen manche QR-Codes ab? Lies den Ratgeber Statische vs. dynamische QR-Codes.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich einen QR-Code für meine Speisekarte?

Stell die Speisekarte zuerst online: als Seite auf deiner Website, über einen Online-Speisekartendienst oder als PDF in Google Drive oder Dropbox, freigegeben für „Jeder mit dem Link“. Erstelle dann aus diesem Link einen QR-Code. Wenn du die Karte unter derselben Adresse aktualisierst, funktionieren die gedruckten Codes weiter.

Soll ich Papierkarten ganz ersetzen?

Viele Gäste bevorzugen nach wie vor Papier, besonders ältere Menschen und alle mit leerem Handyakku. Ein gängiger Kompromiss: QR-Code auf dem Tisch, ein paar Papierkarten auf Nachfrage.

Wie groß sollte der Code auf einem Tischaufsteller sein?

3–4 cm Breite reichen für einen Code, der am Tisch gescannt wird. Füge einen kurzen Text wie „Scannen für die Speisekarte“ hinzu, damit Gäste wissen, wofür er ist.

Kann ich sehen, wie viele Gäste die Speisekarte scannen?

Ja, wenn die Speisekarte auf deiner Website liegt: Aktiviere beim Erstellen des Codes das Link-Tracking (UTM) und sieh in deiner Webanalyse nach.